Tuesday, July 25, 2006
Die letzten Tage zusammengefasst, by Jan
Hallo alle zusammen.
Die World Series of Poker laufen für George und mich eher durchwachsen. Wir nähern uns unserem Bankroll Limit. Mit anderen Worten: bald sind wir pleite.
Am Samstag stehe ich früh auf, mache mich frisch und spiele das 5000 Dollar Buy-In Pot Limit Holdem Event. Ich habe einen sehr stark besetzten Tisch, was bei einem so teueren Turnier (und noch dazu Pot Limit) nicht anders zu erwarten war. Jennifer Harman, Paul Jackson, Alex Kravchenko, Randy Jensen und Michael "The Grinder" Mizrachi sind an meinem Tisch.
Komischerweise versuchen einige (allen voran Randy Jensen), möglichst schnell ihre Chips zu verlieren. Alle scheinen "gamblen" zu wollen. Alex verdreifacht sich recht früh gegen Randy und den Grinder, Paul Jackson bekommt auch einen ganzen Stack geschenkt. Leider bekomme ich keine Geschenke und muss mich langsam nach oben arbeiten.
Nachdem sich Randy Jensen selbst rauskatapultiert hat, wird er durch Patrik Antonius ersetzt. Der macht sich sofort daran, Chips zu sammeln. Mann, mann, mann ist der stark! Erhöht sehr viele Hände, spielt sehr viele Pots, macht dabei keine Fehler und nutzt die Fehler der anderen brillant aus. Nach kurzer Zeit hat er einen Riesenstapel.
Ich selbst schaffe zwar zum ersten Mal ein Dinner-Break, aber habe wenige Chips und verliere mein erstes All-in des Turniers, kurz nach dem Dinner. Mein bestes Turnier, vom Ergebnis her. Aber immer noch nicht ins Geld gekommen.
Dafür gewinne ich jetzt konstant beim Frust-Billard gegen George. Zwei Abende hintereinander gewinne ich mit 10 Spielen Vorsprung. Nicht ganz zu unrecht, ich spiele sehr stark.
Sonntag abend gehen wir mit Robin, der hübschen Bedienung aus der Billardbar und ihrer Freundin Sarah weg. Wir treffen uns im Rainbow, einem alternativen Rock-Schuppen, in dem heute Karaoke mit Live-Band läuft. Sehr witzig.
Danach gehen wir noch ins Body English, gegenüber im Hard Rock Cafe.
Irgendwann verliere ich George und die Mädels aus den Augen und gehe tanzen. Die Mädels finde ich wieder, George scheint schon gegangen zu sein. Während ich später noch besoffen durch Las Vegas wanke, kotzt George gerade seine neue (und sau-teuere) Zahnspange in die Toilette.
Dafür ist er am nächsten Morgen recht fit und geht ins Rio um das 1500 Stud Hi Lo Turnier zu spielen. Ich bleibe den ganzen Tag im Hotelzimmer und schaue TV.
Morgen ist noch das 1500 No Limit Holdem, und am Freitag geht das Main Event los. Unsere letzte Chance, bei dieser WSOP in einem Turnier ins Geld zu kommen. Und die letzte Chance auf ein Bracelet. Allerdings wären wir bei einem Gewinn dann definitiv im Plus.
Schönen Gruß, Jan.
Die World Series of Poker laufen für George und mich eher durchwachsen. Wir nähern uns unserem Bankroll Limit. Mit anderen Worten: bald sind wir pleite.
Am Samstag stehe ich früh auf, mache mich frisch und spiele das 5000 Dollar Buy-In Pot Limit Holdem Event. Ich habe einen sehr stark besetzten Tisch, was bei einem so teueren Turnier (und noch dazu Pot Limit) nicht anders zu erwarten war. Jennifer Harman, Paul Jackson, Alex Kravchenko, Randy Jensen und Michael "The Grinder" Mizrachi sind an meinem Tisch.
Komischerweise versuchen einige (allen voran Randy Jensen), möglichst schnell ihre Chips zu verlieren. Alle scheinen "gamblen" zu wollen. Alex verdreifacht sich recht früh gegen Randy und den Grinder, Paul Jackson bekommt auch einen ganzen Stack geschenkt. Leider bekomme ich keine Geschenke und muss mich langsam nach oben arbeiten.
Nachdem sich Randy Jensen selbst rauskatapultiert hat, wird er durch Patrik Antonius ersetzt. Der macht sich sofort daran, Chips zu sammeln. Mann, mann, mann ist der stark! Erhöht sehr viele Hände, spielt sehr viele Pots, macht dabei keine Fehler und nutzt die Fehler der anderen brillant aus. Nach kurzer Zeit hat er einen Riesenstapel.
Ich selbst schaffe zwar zum ersten Mal ein Dinner-Break, aber habe wenige Chips und verliere mein erstes All-in des Turniers, kurz nach dem Dinner. Mein bestes Turnier, vom Ergebnis her. Aber immer noch nicht ins Geld gekommen.
Dafür gewinne ich jetzt konstant beim Frust-Billard gegen George. Zwei Abende hintereinander gewinne ich mit 10 Spielen Vorsprung. Nicht ganz zu unrecht, ich spiele sehr stark.
Sonntag abend gehen wir mit Robin, der hübschen Bedienung aus der Billardbar und ihrer Freundin Sarah weg. Wir treffen uns im Rainbow, einem alternativen Rock-Schuppen, in dem heute Karaoke mit Live-Band läuft. Sehr witzig.
Danach gehen wir noch ins Body English, gegenüber im Hard Rock Cafe.
Irgendwann verliere ich George und die Mädels aus den Augen und gehe tanzen. Die Mädels finde ich wieder, George scheint schon gegangen zu sein. Während ich später noch besoffen durch Las Vegas wanke, kotzt George gerade seine neue (und sau-teuere) Zahnspange in die Toilette.
Dafür ist er am nächsten Morgen recht fit und geht ins Rio um das 1500 Stud Hi Lo Turnier zu spielen. Ich bleibe den ganzen Tag im Hotelzimmer und schaue TV.
Morgen ist noch das 1500 No Limit Holdem, und am Freitag geht das Main Event los. Unsere letzte Chance, bei dieser WSOP in einem Turnier ins Geld zu kommen. Und die letzte Chance auf ein Bracelet. Allerdings wären wir bei einem Gewinn dann definitiv im Plus.
Schönen Gruß, Jan.